3. Platz für CDU/CSU-Initiative "Sprachlicher Verbraucherschutz"

Peter Bleser, MdB

Pressemitteilung von Peter Bleser MdB 19.03.2008 DEUTSCHE SPRACHWELT zeichnet Einsatz für deutsche Sprache ausDie DEUTSCHE SPRACHWELT hat die "Sprachwahrer des Jahres 2007" bekannt gegeben. Bei der jüngsten Wahl erreichte die CDU/CSU-Initiative "Sprachlicher Verbraucherschutz" den dritten Platz unter einer Vielzahl von Nominierungen, so teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Bleser mit. Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Fraktion hatte er die Initiative mit auf den Weg gebracht. "Wir fühlen uns durch unsere Nominierung und Platzierung bestätigt und bestärkt, für eine verständliche deutsche Sprache im Sinne aller Verbraucher einzutreten", so Bleser. Seit acht Jahren wählen die Leser der DEUTSCHEN SPRACHWELT die "Sprachwahrer des Jahres", um vorbildlichen Einsatz für die deutsche Sprache auszuzeichnen. Bisher erhielten diese Auszeichnung unter anderen die Kammersängerin Edda Moser, Papst Benedikt XVI., der Dichter Reiner Kunze und der Schriftsteller Martin Mosebach. Der Gewinner in diesem Jahr ist der erfolgreiche Weltkonzern Porsche. Mit dem bewussten Einsatz von Deutsch als Unternehmenssprache nimmt Porsche eine Vorbildfunktion für andere Konzerne ein. "Leitbild der Unions-Verbraucherpolitik ist der informierte, mündige Bürger", so Peter Bleser. Verständliche Sprache ist die Voraussetzung, eigenverantwortliches entscheiden zu können. Fremdsprachliche Ausdrücke und Begriffe im Schulunterricht, in der Arbeitswelt, in der Wissenschaft, der Werbung und in der Öffentlichkeit nehmen stetig zu. Vor allem die englische Sprache beeinflusst in vielfältiger Weise immer stärker die deutsche Sprache, das Bild in unseren Städten und die Medienlandschaft. Jedoch ist nach eigenen Angaben etwa ein Drittel der in Deutschland lebenden Bevölkerung des Englischen nicht mächtig. Dies sind vor allem ältere Menschen, deren schulische Bildung das Erlernen von Fremdsprachen noch nicht vorsah sowie Menschen mit Migrationshintergrund, die knapp 19 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen. Von ihnen wird zu Recht erwartet, dass sie aus Integrationsgründen die deutsche Sprache erlernen. Im Sprachalltag stoßen diese Personengruppen immer häufiger an Grenzen.Es muss im Alltag wieder selbstverständlich werden, dass der Verbraucher in Deutschland sich ausschließlich mit der deutschen Sprache zurechtfinden kann. "Das heißt nicht, sich gegen andere Sprachen abschotten zu wollen, so halten wir das Erlernen von Fremdsprachen für unabdingbar", so Bleser abschließend.