"Beim Netzausbau müssen die Interessen aller Beteiligten abgewogen werden"
Pressemitteilung des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, vom 15.06.2012Die Energiewende stellt Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen. Dabei müssen sowohl die Interessen der Verbraucher, die Auswirkungen auf andere Infrastrukturbereiche als auch Umweltaspekte beachtet werden.
Um das politische Ziel der schnellen Umsetzung der Energiewende zu erreichen, sind insbesondere auch die Rechte der Grundeigentümer ausgewogen einzubeziehen. Das betonte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Peter Bleser, am Mittwoch bei einem gemeinsamen Gespräch mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. sowie den deutschen Übertragungsnetzbetreibern 50Hertz, Amprion GmbH, TenneT TSO GmbH und der TransnetBW GmbH.
Die Gesprächspartner teilten die Auffassung, dass der für die Energiewende nötige Netzausbau beschleunigt werden müsse. "Ziel ist die nachhaltige und sichere Versorgung der Bürger und der Wirtschaft mit Energie zu bezahlbaren Preisen. Dabei müssen die Interessen aller Beteiligten abgewogen werden. Grundstückseigentümer, die von Einschnitten in die Nutzungsmöglichkeiten und den Eingriffen in ihr Eigentum betroffen sind, müssen einen angemessenen Ausgleich erhalten", sagte Bleser.
Die Übertragungsnetzbetreiber vertraten die Ansicht, dass in diesem Zusammenhang bundeseinheitliche Entschädigungsregelungen erstrebenswert seien. Daneben zeigten sie sich offen für zeitnahe Gespräche mit den Interessensvertretungen der Grundeigentümer über privatwirtschaftliche Rahmenvereinbarungen. Aufgabe sei es, gemeinsam mit den betroffenen Grundstückseigentümerverbänden unter Einbeziehung der Bundesnetzagentur zu einer einvernehmlichen Vereinbarung zu gelangen.
