Eine phänomenale Zeit in Berlin

Foto Peter BleserPraktikantin Rebecca Derstappen berichtet von ihre Erlebnissen in Berlin

Anfang November, endlich war es soweit. Mein erster Tag als Praktikantin im Deutschen Bundestag. Viele Fragen plagten mich an diesem Morgen. Wie wird das Praktikum werden? Welche Aufgaben werden mir wohl zugeteilt? Wie sind die Kollegen? Und was ziehe ich an meinem ersten Tag wohl an?

Ohne zu wissen, was und wer mich erwartet, machte ich mich voller Spannung und Vorfreude auf den Weg zu meinem Praktikum. An meinem neuen Arbeitsplatz auf Zeit angekommen, wurde ich offen und sehr herzlich von den drei Mitarbeiterinnen des Büros empfangen. Sie zeigten mir meinen Arbeitsplatz, und von der ersten Sekunde an fühlte ich mich als Mitglied des „Teams Bleser“. Mir wurden einige Aufgaben zugeteilt, wie zum Beispiel das Vorbereiten der Post oder die Zusammenstellung von Presseartikeln, die mich in meiner Praktikumszeit stets begleiteten. Daneben haben wir im Team an der neuen Homepage von Herrn Bleser gearbeitet. Zudem durfte ich Recherchearbeiten bzw. Vor- oder Nachbereitung von einzelnen Terminen durchführen. Außerdem durfte ich die eine oder andere Bürgeranfrage mit bearbeiten. Es war wirklich interessant zu sehen, welche unterschiedlichsten Sorgen die Bürger im Wahlkreis beschäftigen und wie mit diesen umgegangen wird. Der Austausch unter den Kollegen stand dabei immer an erster Stelle und hat einem sehr viel Freude bereitet.

Neben den täglichen Arbeiten im Büro durfte ich in den Sitzungswochen Herrn Bleser zu zahlreichen interessanten Terminen begleiten. Somit hatte ich einen wirklich intensiven Einblick in die parlamentarische Arbeit eines Bundestagsabgeordneten. Es ist unglaublich, wie viele Termine Herr Bleser an einem Tag absolvieren muss. Ein normaler Tag in einer Sitzungswoche ist von morgens bis abends durchgeplant. Die Termine reichen von Besprechungen mit ein oder zwei Personen bis hin zu einer Sitzung mit über 20 Leuten. Dabei bleibt nicht viel Zeit sich immer wieder neu auf seinen nächsten Gesprächspartner einzustellen. Für mich als Agrarstudentin war es zudem sehr spannend, seine Arbeit als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu verfolgen. Hierbei wird seine Leidenschaft gegenüber der Landwirtschaft und dem ländlichen Raum sehr deutlich. Bei Gesprächen mit Herrn Bleser merkt man immer wieder, wie wichtig ihm der ländliche Raum, insbesondere sein Wahlkreis, und die Landwirtschaft an sich sind und wie sehr er sich für deren Erhalt und Fortschritt einsetzt. Zwischen den vielen Terminen bleibt nur wenig Zeit für bürointerne Besprechungen. Nichtsdestotrotz findet sich immer ein Moment, in dem das ganze Team, inklusive Chef, über alles sprechen kann und die optimalsten Lösungen gefunden werden.

Abschließend kann ich sagen, dass ein Praktikum im Deutschen Bundestag nur empfehlenswert ist. Es macht Freude mit einem wirklich tollen Team zu arbeiten und das Leben der deutschen Politik einmal live mitzuerleben. Ich danke Herrn Bleser und seinen Mitarbeitern für die großartige Zeit. Und wünsche den zukünftigen Praktikanten viel Spaß!