„Hochmoselbrücke“ bleibt zukünftiger Name des Hochmoselübergangs

Foto Peter BleserPressemitteilung von Peter Bleser, MdB, vom 08.11.2017

Kein Wettbewerb zur Namensgebung

Der Hochmoselübergang wird auch in Zukunft den Namen „Hochmoselbrücke“ tragen, erfuhr der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser aus dem Bundesverkehrsministerium. In seinem Schreiben teilt ihm der Parlamentarische Staatssekretär, Norbert Barthle MdB, mit: „Aus meiner Sicht stellt die bisher verwendete Bezeichnung „Hochmoselbrücke“ eine Namensgebung dar, die sich bereits in der Öffentlichkeit und auch international für das Bauwerk eingeprägt hat – gleichsam neutral, aber auch kennzeichnend für die gesamte Region“.

Peter Bleser hatte sich, auch im Namen von Verbandsgemeindebürgermeister Ulf Hangert, an Bundesverkehrsminister  Alexander Dobrindt gewandt und einen Wettbewerb zur Namensfindung vorgeschlagen. Vor Ort hatte es bereits Vorschläge zur Benennung des Hochmoselübergangs gegeben, wie „Himmelreich-Brücke Zeltingen-Rachtig“ und „Mittelmosel-Hochbrücke“.

Im Schreiben aus dem Ministerium heißt es weiter: „Bauwerksnamen sollen einen eindeutigen Bezug zur Örtlichkeit aufweisen, damit eine einfache örtliche Zuordnung der Brücke möglich ist, z.B. in den Verkehrsnachrichten.“ Die Durchführung eines Wettbewerbs halte man „nicht für zielführend; auch weil die Erfahrung in anderen Fällen gezeigt hat, dass dies nicht geeignet ist, die Diskussion zu befrieden“.

„Es ist schade, dass es keinen Wettbewerb geben wird, an dem sich die Bevölkerung vor Ort mit ihren Vorschlägen beteiligen kann. Angesichts der langjährigen Erfahrung des Bundesverkehrsministeriums kann ich die Entscheidung aber nachvollziehen.“

Bleser freut sich über das positive Bekenntnis seines Kollegen Norbert Barthle: „Unabhängig von der Namensgebung bin ich sicher, dass die neue Hochmoselbrücke zu einem neuen Wahrzeichen wird und durch die leistungsfähige Verbindung zwischen Eifel und Hunsrück neben der symbolischen auch eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region haben wird.“