Mosel, Rhein und Hunsrück - Bund förderte Städtebau 2016 mit 2 Millionen Euro

„Von insgesamt 607 Millionen Euro für die Städtebauförderung in Deutschland hat der Bund 2016 zwei Millionen Euro in die Städte der Landkreise Rhein-Hunsrück, Cochem-Zell und in den Altkreis Bernkastel investiert“, informiert der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser.

Ziel der Städtebauförderung ist es, städtebauliche Missstände zu verhindern und zu beseitigen und die Städte und Gemeinden an die vielfältigen Prozesse des sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und demografischen Wandels anzupassen.

In Bernkastel-Kues bezuschusste der Bund im vergangenen Jahr den Stadtkern mit 333.000 Euro. Für die Entwicklung der Simmerner Innenstadt standen 238.000 Euro zur Verfügung. Weitere Investitionen flossen in den Stadtkern von Cochem mit 91.000 Euro, Kirchberg mit 95.000 Euro und den östlichen Ortskern von Emmelshausen mit 75.000 Euro. In den Ortsbezirk Morbach gingen 48.000 Euro, in die Kernstadt St. Goar 83.000 Euro und in die historische Altstadt von Zell 67.000 Euro. Über diese Zahlen informierte der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold im Bundesbauministerium den Bundestagsabgeordneten.

Mit der Städtebauförderung übernimmt die Bundesregierung flächendeckend Verantwortung für die Entwicklung unserer Kommunen und Landkreise. Eine intakte Infrastruktur und attraktive Städte sind Voraussetzung für die Ansiedlung von Unternehmen und den Zuzug von Familien und damit für die Zukunft des ländlichen Raumes.

Am 13. Mai 2017, dem Tag der Städtebauförderung, der deutschlandweit zum 3. Mal stattfindet, wird sich Peter Bleser gemeinsam mit Stadtbürgermeister Gerd Weber über die Stadtkernsanierung in Kaisersesch informieren. Hier investierte der Bund 2016 133.000 Euro in den Stadtkern.