Neue Aufgaben und Mitarbeiter für Materialzentrum Kappel

Foto Peter BleserPressemitteilung von Peter Bleser, MdB, vom 09. Mai 2017

„Mit insgesamt 105 Arbeitsplätzen, die kurzfristig um weitere neun Mitarbeiter aufgestockt werden sollen, ist das ehemalige Gerätehauptdepot Kappel wieder zu einem bedeutenden Arbeitgeber im Hunsrück geworden.“ Diese Feststellung trifft der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser nach seinem Besuch des Materialzentrums Kappel, wie die Bundeswehreinrichtung heute genannt wird.

Anfang des letzten Jahrzehnts war die Schließung des Gerätehauptdepots der Bundeswehr noch beschlossene Sache. „Jetzt“, so teilten Betriebsleiter Helmut Weber und der Leiter-Operation Change Manamgement aus der Zentrale in Köln, Harry Röhr, mit, „werde der schon privatisierte Teil 1 ‚Lagerung und Aufbereitung von ABC-Schutzausrüstung‘ wieder komplett als In-house-Gesellschaft in die Bundeswehr integriert und durch zusätzliche Aufgaben, wie z.B. das Zentrallager für die Kleiderkasse erweitert.“ Dies bedeutet kurzfristig einen Mitarbeiterzuwachs.

Auch der zweite Teil des Lagers wird größer. Hier werden Dekontaminationsanlagen und Spürpanzer für ABC-Waffen in Stand gesetzt. Der Vertrag zwischen der Flensburger Fahrzeuggesellschaft und der Bundeswehr wurde bis 2024 verlängert. Damit werden 62 Arbeitsplätze gesichert, fünf weitere Stellen sollen kurzfristig besetzt werden. Dies teilten Projektleiter Ronald Macom und der Betriebsleiter in Kappel, Axel Hetkämper, dem Abgeordneten Bleser mit, der sich gemeinsam mit Verbandsgemeinde-Bürgermeister Christian Keimer vor Ort informierte.

Bei dem Rundgang über das Gelände des Standortes wurden Bleser und Keimer auch über den schlechten Zustand der Gebäude und Einrichtungen informiert. „Der Instandsetzungs- und Investitionsstau muss dringend beseitigt und die bereits laufenden Planungen müssen unbedingt beschleunigt werden.“, so Bleser. „Dafür werde ich mich im Bundesverteidigungsministerium einsetzen“, versprach der Wahlkreisabgeordnete zum Abschluss seines Besuchs.