Soziale Medien, Omas und das Jahr 2066

7. September 2016

Dies sind nur drei der Themen aus dem Gespräch der zehnten Klasse der Realschule Plus aus Neumagen-Drohn mit dem Bundestagsabgeordneten Peter Bleser. Zuerst leistete Herr Bleser jedoch wichtige Aufklärungsarbeit für eine verkannte Eifelmetropole: er informierte die Schülerinnen und Schüler über die Lage seines Geburtsortes Brachtendorf.

Nach einem anfänglichen Überblick über die aktuelle politische Lage, war das Gespräch schnell von einem Charakter des Gebens und Nehmens geprägt: die Schüler zeigten ihre Expertise zum Thema soziale Medien und klärten den Abgeordneten über die Funktionsweise und Möglichkeiten von Instagram auf.

Die darauffolgende Fragerunde brachte ebenso unerwartete wie rührende Erkenntnisse zu Tage: so konnte man sich beispielsweise auf die Wichtigkeit von Omas als Informationsquelle und Diskussionspartnerinnen einigen und es wurde ein Blick in die Vergangenheit und Zukunft geworfen; Am Beispiel der letzten fünfzig Jahre zeigte der Abgeordnete den Schülerinnen und Schülern wie schwierig es sei, vorauszusehen, was im Jahr 2066 auf sie warte. Daher sei es wichtig, sich im Hier und Jetzt des eigenen Geistes zu bedienen und jegliche Informationsquelle – sei es in den sozialen Medien, Zeitungen oder im Fernsehen - kritisch zu hinterfragen.

Doch auch bei dieser lockeren Runde musste sich Herr Bleser einigen Fragen zu heiklen Themen stellen und den Schülern u.a. zum Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern, einer erneuten Kandidatur Angela Merkels und dem Verhältnis zur Türkei Rede und Antwort stehen.

Mit der Beantwortung einer Frage zu seinem persönlichen Werdegang verband Herr Bleser dann auch seinen Abschlussappell an die Schülerinnen und Schüler:

„wer die Welt um sich herum verändern will, der muss politisch aktiv werden“.