Marie Kaiser - Praktikumsbericht

31. Oktober 2016

Die Arbeit eines Abgeordneten und den Bundestag mit all seinen Aufgaben live erleben!- Das war mein Wunsch, als ich in das zweiwöchige Praktikum  beim Abgeordneten der CDU, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, startete.

Meine Hospitanz begann mit einer Sitzungswoche vom 17.-21. Oktober. In dieser durfte ich Herrn Bleser zu den verschiedensten Sitzungen und Gesprächen begleiten. Es war äußerst interessant, wie  die Sitzungen doch auf sehr unterschiedliche Art und Weise durchgeführt werden. In der einen wird debattiert und diskutiert und in der anderen wiederum gibt jeder Teilnehmer ein Statement mit Verbesserungswünschen ab, an denen im Anschluss  gearbeitet und gefeilt wird. Von einem Arbeitsgruppengespräch mit sechs Personen ging es teilweise nahtlos in eine große Sitzung mit 30 Personen über. Zeit, um sich nochmals in die Thematiken der nächsten Sitzung einzuarbeiten, gibt es in solch einer stressigen Sitzungswoche nur selten. Da hilft es nur eins: Einen klaren Kopf bewahren und ein gutes Team im Rücken haben.

Das dynamische und offene Büro-Team des Abgeordneten war von Anfang an Garant für viele gemeinsame, konstruktive und erfahrungsreiche Arbeitsstunden. Dank ihnen konnte ich während meiner zweiten Praktikumswoche (24.-28.10.2016) einige aufschlussreiche Eindrücke in den Beruf als Wissenschaftliche Mitarbeiterin eines MdB-Büros erlangen. Meine Arbeitstage in der sitzungsfreien Woche bestanden aus vielen verschiedenen Aufgaben. Vom Post holen, über Bürgeranfragen beantworten bis zur Neugestaltung der Homepage des Abgeordneten war alles vertreten.  Ebenfalls hatte ich die Möglichkeit, das Büro-Team aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) kennen zu lernen, da Peter Bleser dort Parlamentarischer Staatssekretär ist. Ihn selbst durfte ich als einen sehr offenen und zielstrebigen Menschen kennen lernen. Jemanden, der es sich auch nicht nehmen lässt, neben seinem sehr ausgefüllten Terminkalender in Ruhe das Gespräch mit seinem Team bei einer Tasse Kaffee zu suchen und für jeden ein offenes Ohr zu haben.

Ein solches Praktikum kann ich jedem Schüler und Studenten, der politisch interessiert ist und  seine Zukunft in einem solchen Bereich sieht, empfehlen. Mein Wunsch, mit dem ich in das Praktikum gestartet bin, wurde mir erfüllt. Die Hospitanz als Wissenschaftliche Mitarbeiterin hat mir für meinen weiteren Lebensweg und meine späteren beruflichen Perspektiven sehr geholfen.