Antrittsbesuch der CDU bei der HNA Group

Foto Peter BleserPressemitteilung von Peter Bleser, MdB, vom 20.04.2018

Nach dem Verkauf des Flughafen Hahn an die chinesische HNA Group war die CDU des Rhein-Hunsrück-Kreises zu einem ersten offiziellen Besuch bei Christoph Götzmann, Mitglied der Geschäftsführung des neuen Eigentümers. „Wir tun alles in unserer Macht Stehende, damit der Airport im Hunsrück eine gute Zukunft hat“, so der Bundestagsabgeordneter Peter Bleser MdB, die Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht und Alexander Licht, der Verbandsgemeindebürgermeister von Kirchberg, Harald Rosenbaum, und der Vorsitzendende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wagner.

„Uns ist es wichtig, dass unterschieden wird zwischen unserer berechtigten Kritik am Vorgehen der SPD-geführten Landesregierung im Vorfeld des Flughafen-Verkaufs und unserer Unterstützung des neuen Eigentümers, der HNA Group, bei ihrem Bemühen, dem Jobmotor Hahn eine Zukunft zu geben“, so die Reaktion von Alexander Licht, MdL auf den Vorwurf von Christoph Götzmann, die CDU würde nicht ausreichend hinter dem Flughafen stehen.

Christoph Götzmann berichtete über anstehende und bereits umgesetzte Vorhaben auf dem Flughafen. So sei die Landebahn jetzt in beide Richtungen voll verfügbar und von Flugzeugen bis hin zum Modell A380 von Airbus nutzbar. Darüber war insbesondere Peter Bleser erfreut, der sich seinerzeit dafür beim Bundesverkehrsministerium eingesetzt hatte. „Wir müssen den Blick nach vorne richten“, betonte er und verwies auf die anstehende Fertigstellung des Hochmoselübergangs im Verlauf der B50. Er hoffe, dass die verbleibende Lücke im vierspurigen Ausbau von Longkamp bis zum Flughafen schnell geschlossen werden kann. Das hilft auch der Geschäftsentwicklung des Airports.“

„Zurzeit erstellen wir einen Investitionsplan für die nächsten Jahre. Es gibt einen Investitionsstau von ca. 50-70 Millionen Euro. Wie hoch der Investitionsplan sein wird, lässt sich heute noch nicht absehen, um den Investitionsstau aufzulösen und neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen“, so Goetzmann weiter. Es werde bereits kräftig auf dem Hahn investiert. Momentan gehen die Gelder vor allem auch in Unterhalt und Reparatur, nicht in Investitionen im engen kaufmännischen Sinn oder solche, die genehmigungsfähig im Sinne der EU-Beihilfen sind. Dazu kommen kleinere Investitionen in Betriebsausstattung und Sicherheit.

Alle Mandatsträger reagierten erfreut und positiv auf diese Nachricht. „Wieder privat unternehmerisch betrieben, kann das Unternehmen HNA Group viel schneller und flexibler reagieren als ein Staatsunternehmen“, so Peter Bleser, auf dessen Initiative das Gespräch stattgefunden hat.