Breitbandförderung auf "Graue Flecken" ausgeweitet

Foto Peter BleserPressemitteilung von Peter Bleser, MdB, vom 26.04.2021

Seit dem 26. April 2021 können Kommunen oder Landkreise in ganz Deutschland erstmals eine Förderung vom Bund für den Glasfaserausbau in sogenannten "Grauen Flecken" beantragen. Dies gab das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur, welches die Ausweitung lange mit der Europäischen Kommission verhandelt hatte, bekannt. Als „Graue Flecken“ werden Gebiete mit einer Internetversorgung von weniger als 100 Megabit pro Sekunde bezeichnet. Bislang waren nur Gebiete mit einer Versorgung unter 30 Mbit/s ("Weiße Flecken") förderfähig.

„Gerade für den ländlichen Raum ist dies eine positive Nachricht“, so CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Bleser. „Die Ausweitung der Förderung bedeutet einen Schub für den Ausbau in Gegenden, in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau nicht stattfindet. Da dies im ländlichen Raum häufig der Fall ist, begrüße ich die Bundesförderung sehr.“   

Seit dem Start des Bundesförderprogramms in der vergangenen Legislaturperiode stellt der Bund für die Unterstützung des Breitbandausbaus aktuell rund 12 Milliarden Euro bereit. Rund 8,3 Milliarden Euro sind aktuell für 2180 - zum Teil sehr große und landkreisweite - Ausbauprojekte in weißen Flecken bewilligt, in denen rund 2,6 Millionen Anschlüsse neu angebunden werden. Die Fördermittel werden hauptsächlich über das Sondervermögen "Digitale Infrastruktur" bereitgestellt. Dieses speist sich überwiegend aus den Einnahmen aus der Frequenzversteigerung 2019 sowie aus dem regulären Bundeshaushalt.

Weitere Informationen zum Graue-Flecken-Programm und zum Förderverfahren finden Sie hier: https://www.bmvi.de/breitbandfoerderung