Bundesregierung fördert junge Familien mit dem Baukindergeld

Foto Peter BleserBekanntgabe von Peter Bleser, MdB, im E-Mail-Infoservice vom 2. Oktober 2018

Die Bundesregierung bemüht sich darum, mit unterschiedlichen Maßnahmen für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt zu sorgen. Eine im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vereinbarte Maßnahme, das Baukindergeld, ist am 18. September gestartet. Es ist eine Form der Familienförderung, mit der die Bundesregierung die Vermögensbildung und die Altersvorsorge für Familien mit Kindern erleichtern möchte. 

Das Baukindergeld wird deutschlandweit bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr und zusätzlich pro Kind um weitere 15.000 Euro jährlich gewährt. Pro Kind beträgt der staatliche Zuschuss 1.200 Euro pro Kind pro Jahr. Diese Leistungen werden über einen Zeitraum von 10 Jahren gezahlt, sodass eine Familie mit einem Kind insgesamt 12.000 Euro Baukindergeld erhält und mit jedem weiteren Kind weitere 12.000 Euro. Das Baukindergeld kann rückwirkend bis zum 01. Januar 2018 gewährt werden. 

Die Förderungen des Baukindergeldes werden nur für den Ersterwerb, damit ist der erstmalige Kauf oder Neubau von selbstgenutztem Wohneigentum gemeint, gezahlt. Dabei gilt, dass Neubauten nur dann förderfähig sind, wenn die Baugenehmigung zwischen dem 01. Januar und dem 31. Dezember 2020 erteilt worden ist, bzw. noch erteilt wird. Um das Baukindergeld im Falle des Erwerbs von Neu- oder Bestandsbauten zu erhalten, muss der notarielle Kaufvertrag ebenfalls zwischen dem 01. Januar und dem 31. Dezember 2020 geschlossen worden sein. 

Im auf der rechten Seite unter "Downloads" beigefügten Merkblatt der Kreditanstalt für Wiederaufbau – KfW-Bank – finden Sie auf wenigen Seiten detaillierte Informationen zum Baukindergeld. Der Antrag auf Förderung durch Baukindergeld kann im KfW-Zuschussportal unter www.kfw.de/Zuschussportal gestellt werden.