E-Mail-Infoservice vom 08.12.2020// Jahressteuergesetz, Bundeshaushalt

Foto Peter BleserE-Mail-Infoservice vom 08.12.2020

In dieser Woche wird das Jahressteuergesetz 2020 im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages beraten. Am 16. Dezember soll es dann im Bundestag und am 18. Dezember 2020 im Bundesrat abgeschlossen werden.

Mit dem Jahressteuergesetz

  • stärken wir Vereine und Ehrenamtliche durch Steuerentlastungen und Bürokratieabbau,
  • ermöglichen für 2020 und 2021 eine unbürokratische steuerliche Absetzbarkeit der Heimarbeit (Home-Office-Pauschale),
  • implementieren weitere steuerliche Entlastungen, wie beispielsweise die Entfristung der Erhöhung des Alleinerziehendenentlastungsbetrags auf 4.008 Euro und
  • sorgen für eine Verschärfung bei der Verfolgung von Steuerhinterziehungen (Cum-Ex) von 10 Jahre auf 15 Jahre.

 

Nähere Information entnehmen Sie bitte dem Schreiben der Bundestagsabgeordneten Antje Tillman, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Finanzen, und Andreas Jung, stellvertretender Vorsitzender Haushalt, Finanzen und Kommunalpolitik.

Des Weiteren finden Sie in der rechten Spalte ein Faktenblatt der CDU/CSU-Fraktion zum Bundeshaushalt 2021 zu Ihrer Information. In dieser Woche beschließt der Deutsche Bundestag den Bundeshaushalt 2021. Dieser ist maßgeblich von der aktuellen Corona-Pandemie und den daraus resultierenden finanziellen Herausforderungen geprägt. Insbesondere werden mit dem Bundeshaushalt 2021 erforderliche Mittel für den Gesundheitsbereich und für umfangreiche Wirtschaftshilfen zur Verfügung gestellt. Im Ergebnis steigen die Ausgaben 2021 auf 500 Milliarden Euro und die Nettokreditaufnahme auf fast 180 Milliarden Euro.

Die Aufnahme von Schulden war wichtig und richtig, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Die Herausforderung Nummer 1 der kommenden Wahlperiode wird es allerdings werden, Deutschland auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückzuführen und solide zu wirtschaften, um die Normalregelung der Schuldenbremse wieder einhalten zu können.