Energie sparen mit den „Pilotprogrammen Einsparzähler“ Förderprogramm wird bis 2022 verlängert

Foto Peter BleserPressemitteilung von Peter Bleser, MdB, vom 01.02.2019

„Mit rund 100 Millionen Euro geht das Bundeswirtschafts-ministerium in die Verlängerung des „Pilotprogramms Einsparzähler“ bis 2022“, teilt der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser mit, der Mitglied im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie ist. 2016 wurde das Programm gestartet und bisher mit 45 Pilotprojekte gut angenommen. Deshalb wird es über 2018 hinaus bis 2022 verlängert.

Ziel des Programms ist es, die Digitalisierung in der Energiewirtschaft auch für die Einsparung nutzbar zu machen. Mit den Pilotprojekten wird die Entwicklung und Erprobung von Technologien und Software gefördert, die Verbrauchsdatengeräte- und anlagen scharf erfassen können. Energie-Einsparpotentiale sollen so IT-gestützt und individualisiert ermittelt werden. Die daraus erhobenen Daten werden in Beratungs- und Informationsangebote für die Kunden überführt. Endverbraucher, ob private Haushalte oder Unternehmen, haben damit eine unmittelbare Erfolgskontrolle für nicht genutzte Einsparpotenziale.

Neben Strom, Gas, Wärme und Kälte sollen die Einsparzähler-Pilotprojekte künftig auch die Einsparung von Öl, Biomasse und Primärenergie im Falle eines Brennstoffwechsels fördern. Die maximale Fördersumme beträgt 2 Millionen Euro.

Antragsberechtigt sind grundsätzlich alle Unternehmen oder Unternehmenskonsortien.

Weitere Informationen gibt es bei der Bewilligungsbehörde für Anträge, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA, oder in Kürze unter http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Einsparzaehler/einsparzae....

„Ich würde mich freuen, wenn auch Unternehmen in Eifel und Hunsrück, an Rhein und Mosel dieses Förderprogramm für innovative Energiedienstleistungen aufgreifen“, so Bleser.