Folgenutzung des Amtes für Geo-Informationswesen in Traben-Trarbach erörtert

Foto Peter BleserPressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Peter Bleser vom 15.08.2012

Bürgermeister Ulrich Weisgerber und Bundestagsabgeordneter Peter Bleser im Bundesverteidigungsministerium in Berlin

Das Amt für Geo-Informationswesen in Traben-Trarbach wird nunmehr bereits zum Ende des Jahres 2012 als Standort der Bundeswehr aufgegeben. Traben-Trarbach könne sich der Unterstützung der Bundeswehr gewiss sein, leitete der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverteidigungsminister, Thomas Kossendey, die Gesprächsrunde mit weiteren Vertretern des Ministeriums ein.

Der zum Standort gehörende 5 stöckige unterirdische Schutzbau, der das meteorologische Rechenzentrum der Bundeswehr beherbergte, soll als Immobilie für geeignete Investoren erhalten bleiben, so das Ziel des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, Ulrich Weisgerber. „Mit einer Weiternutzung des Schutzbaus z. B. als Daten-Zentrum mit angegliederter Softwareentwicklung könnten Nachteile, die für Traben-Trarbach durch den Abzug entstehen, zumindest teilweise kompensiert werden.“, erläutert Weisgerber. „Klar, dass ich ihn dabei unterstütze“, meint Bleser, der sich für einen Gesprächstermin im Bundesverteidigungsministerium stark gemacht hatte.

Fokus liege hier besonders auf einer „warmen“ Übergabe des Schutzbaus mit vorhandener IT-Infrastruktur nach dem Abzug, soll heißen, ohne viel Umstände einsatz- und betriebsfähig an den Nachfolger. Die weitere Nutzung könnte sonst erheblich gefährdet sein oder wäre nur mit erheblichen Aufwand möglich. Für die lückenlose Übergabe an neue Betreiber sicherte Staatssekretär Kossendey die Unterstützung des Ministeriums zu.

Für die fristgerechte Übergabe nach dem Abzug stehe allerdings die, ebenfalls im Gespräch vertretene, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) als Eigentümerin der Immobilie in der Pflicht. Diese sicherte eine möglichst zeitnahe Ausschreibung in Abstimmung mit Traben-Trarbach zu. Die Beteiligten von Bürgermeister und Peter Bleser über Bundesverteidigungsministerium bis zur BIMA wollen alles daran setzen, eine für alle Parteien zufriedenstellende Lösung zu erreichen.