Hubschrauberspritzung im Steillagenweinbau unersetzlich

Pressemeldung des CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Bleser vom 29.06.2007 Grüne Aktivisten wollen die Pflanzenschutzmittelausbringung aus der Luft verbieten Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat über die Pflanzenschutzrichtlinie der EU abgestimmt. "Von dieser Richtlinie sind vor allem unsere Winzer in den Steillagen betroffen", so der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser. "Ein Sprühen aus der Luft soll danach generell verboten werden. Nur in begründeten Ausnahmefällen sollen die Mitgliedsstaaten Luftsprühung zulassen dürfen", so Bleser weiter. Die Fachleute sind sich aber einig, dass der Weinbau in den auch landschaftlich wertvollen Steillagen auf Dauer nicht ohne den Pflanzenschutzeinsatz aus der Luft erhalten werden kann. Viele Jahre der Praxis haben gezeigt, dass der Hubschraubereinsatz ungefährlich und effektiv ist. Peter Bleser bemüht sich schon seit längerem zu verhindern, dass die EU-Pflanzenschutzrichtlinie nach den Wünschen von Öko-Aktivisten die Hubschrauberspritzung verbietet. Im Februar dieses Jahres hat er sich deshalb an den Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gewandt und ihn aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass im Rahmen der Richtlinie in bestimmten Gebieten und unter besonderen Auflagen das Sprühen aus der Luft genehmigt wird. "Dafür werde ich auch weiter kämpfen", so Bleser. "An der bisherigen Praxis darf es keine Änderungen geben. Denn sonst ist der arbeitsintensive Steillagenweinbau nicht zu halten. Und unsere Kulturlandschaft würde verarmen." Das Plenum des Europaparlaments wird im September über die Novellierung der Pflanzenschutzgesetzgebung in erster Lesung entscheiden.