Peter Bleser: Beck gegen Beschlüsse der eigenen Partei

Pressemeldung des CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Bleser vom 12.06.2007 Peter Bleser zur erneuten Kritik des Ministerpräsidenten an der Legehennenverordnung "Die Kritik des Ministerpräsidenten an der Einführung der Kleinvoliere ist doppelzüngig und unglaubwürdig", so der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser. "Als Vorsitzender der SPD müsste Beck die Entscheidungen seiner Partei mittragen." Bleser erinnert daran, dass im April 2007, auch mit der Stimme von SPD-geführten Länder die Einführung der Kleinvoliere beschlossen wurde. "Beck müsste auch wissen, dass dieser Beschluss für die Hennenhaltung eine von allen Beteiligten hart erarbeitete Lösung war", so Bleser weiter. Nach Aussage von Tierverhaltensforschern hat diese sogar Vorteile gegenüber der Boden- und Freilandhaltung:- niedriger Krankheitsdruck , deshalb kaum Medikamenteneinsatz,- niedrige Sterblichkeitsrate,- keine Schnabelkürung erforderlich,- gutes Stallklima und wenig NH3-Emissionen.Und dies sind nur einige der Hauptpunkte. Außerdem wird dadurch vermieden, dass die Hennenhaltung in das Ausland wandert und von dort die Eier aus der herkömmlichen Käfighaltung wieder nach Deutschland kommen. "Es sei auch daran erinnert", so Bleser, "dass am Tage des Bundestags-beschlusses am 7. April 2006 der SPD-Agrarminister von Mecklenburg-Vorpommern bestätigt hat, dass die Kleingruppenhaltung den Vorgaben des Tierschutzes, der Tiergesundheit sowie des Verbraucherschutzes entspricht." SPD-Bundestagsabgeordnete hatten sogar festgestellt, dass man hiermit über die EU-Vorgaben hinausgeht. Dies scheint Herrn Beck alles nicht zu interessieren. Es zeigt aber wieder einmal, dass Herr Beck nicht auf allen Hochzeiten zugleich tanzen kann, zumindest nicht in Bund und Land.