Peter Bleser besucht Stahl-Energiespeicher der Firma Lumenion in Berlin

Foto Peter BleserBerlin, 23.01.2020

Was hat Stahl mit dem Speichern von Energie zu tun?

Bisher nicht viel! Aber jetzt gibt es den ersten großen Stahl-Energiespeicher. Er steht in Berlin, geht in 14 Tagen ans Netz und beheizt dann rechnerisch 255 Wohnungen.
Er kann 2,4 MWh Energie aus kostengünstigem Überschussstrom in einem auf rund 650 Grad Celsius erhitzten Stahlkern speichern und gibt diese als Dampf zum Heizen wieder ab. Gebaut wird er von der Firma Lumenion.
Gründer und Geschäftsführer Alexander Voigt hat mir heute gemeinsam mit SINTEG-Projektleiter Markus Graebig die Anlage erklärt.
Weitere Anlagen mit Kapazitäten von 50, 60 und 600 MWh sind in der Planung, zwei davon für energieintensive Unternehmen in Norddeutschland.
Ich sehe in dem Verfahren auch eine Möglichkeit für eine CO2-neutrale Nahwärmeversorgung im ländlichen Raum.