Peter Bleser will Welterbe Oberes Mittelrheintal stärker fördern

Pressemitteilung von Peter Bleser MdB 10.06.2008 "Von einer Vernetzung aller Welterbestätten in Deutschland kann auch das Obere Mittelrheintal profitieren", so Peter Bleser. Der Bundestagsabgeordnete aus Brachtendorf will die deutschen UNESCO-Welterbestätten und damit auch das Obere Mittelrheintal stärker in den Fokus der Bundespolitik rücken. Deshalb gründete er gemeinsam mit anderen Abgeordneten den neuen Gesprächskreis UNESCO-Welterbestätten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Dem Gesprächskreis gehören alle Unionsabgeordneten an, in deren Wahlkreisen sich UNESCO-Welterbestätten befinden. Dazu kommen die Experten der CDU/CSU-Fraktion aus den Ausschüssen für Kultur und Medien, für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie aus dem Tourismus-, dem Umwelt- und dem Haushaltsausschuss. Mit mehr als 60 Teilnehmern ist gut ein Viertel der CDU/CSU-Fraktion in dieser Runde vertreten. Auslöser für die Initiative waren die Empfehlungen der Enquete-Kommission des Bundestages "Kultur in Deutschland" zur Unterstützung der deutschen Welterbestätten. So wird z.B. eine engere Kooperation zwischen der Bundesregierung und der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. empfohlen, um das kulturtouristische Potenzial der Welterbestätten besser zu nutzen. Darüber hinaus sollen Paten- und Partnerschaften zwischen den Welterbestätten auf nationaler und internationaler Ebene aufgebaut werden. Außerdem wird den Welterbestätten empfohlen, ihre Vernetzung untereinander zu verbessern und professionelle Managementpläne zu erarbeiten.Für das nächste Treffen im Juni hat sich der Gesprächskreis das Thema Tourismus vorgenommen. Dazu wird Peter Bleser mit Vertretern der Deutschen Zentrale für Tourismus und des UNESCO-Welterbestätten-Vereins erörtern, wie das touristische Potenzial der Welterbestätten auch für das Obere Mittelrheintal noch besser ausgeschöpft werden kann. "Beispielsweise könnte man mit dem Welterbetag noch viel mehr Aufmerksamkeit für das Obere Mittelrheintal und die gesamte Region erzielen", ist Peter Bleser überzeugt.