Peter Bleser würdigt Arbeit der Hunsrück-Kaserne

Peter Bleser, der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück gratulierte Oberstleutnant Axel Weber zu seiner neuen Aufgabe als Kommandeur des Führungsunterstützungsbatallion 282 in Kastellaun und nutzte die Gelegenheit, sich persönlich über die Situation in der Hunsrück-Kaserne zu informieren. Die Verkürzung der Wehrpflicht war dabei ein wichtiges Thema und auch über den Afghanistaneinsatz wurde diskutiert.Oberstleutnant Axel Weber und sein Stellvertreter Oberstleutnant Olaf Stamm hatten ein interessantes Programm für den Abgeordneten vorbereitet und erläuterten ihm die Kernaufgaben ihres Verbandes.In ihrer Hauptaufgabe verbinden die hochspezialisierten Fernmeldekräfte des Bataillons per Hochfrequenzfunk und Satellitenkommunikation die Bundewehrsoldaten im Einsatz sowohl untereinander aber auch mit der militärischen Führung in Deutschland. Von Kastellaun aus wird so über bundeswehreigene und angemietete Satelliten die Kommunikation und die Übermittlung von Aufklärungsergebnissen für Militäreinsätze weltweit sichergestellt. Zur Bedienung dieser hochmodernen Anlagen sind Spezialisten nötig, die im Übrigen auch von der freien Wirtschaft händeringend gesucht werden. Deshalb erklärte der Kommandeur, dass er großen Wert auf die Qualifizierung seiner Soldaten legt. Er geht hierbei neue Wege und bildet seine Frauen und Männer in einem eigens hierfür eingerichteten Schulungszentrum mit 50 PC-Arbeitsplätzen selbständig weiter. Dann traf der Bundestagsabgeordnete auf junge Rekruten. Sie absolvierten gerade unter Leitung des Hauptmann Kopf die Abschlussübung ihrer Grundausbildung. Zwei Tage lang waren sie bereits auf Märschen im Gelände unterwegs, hatten Gefechtssituationen zu meistern und mussten Nachts im Freien biwakieren. Die jungen Leute waren sehr motiviert und kamen durchweg zu dem Schluss, dass die Wehrdienstausbildung viel zur Persönlichkeitsbildung beiträgt und ihnen im späteren Leben von Nutzen sein wird. Aufgrund der positiven Erfahrungen während ihrer Grundausbildung, war für viele auch eine weitere Karriere als Zeitsoldat ein aktuelles Thema. Ob Schreinergeselle oder Abiturient, alle in der Gruppe haben sich freimütig zur Bundeswehr bekannt. Die mögliche Abschaffung der Wehrpflicht war hier ein wichtiges Thema, dass Vielen auf den Nägeln brannte. Dabei gingen die Meinungen stark auseinander. Peter Bleser stellte fest:"Es ist gut, dass wir jetzt - vor dem Hintergrund drastischer Kosteneinsparungen - in der Gesellschaft breit über das Thema diskutieren. Ich bin ein Befürworter der Wehrpflicht, weil sie die Bundeswehr fest in die Gesellschaft einbindet und auch der Zivildienst eine wichtige Funktion erfüllt." Ebenso interessant war für den Bundestagsabgeordneten ein Austausch mit Soldaten aller Dienstgradgruppen, die gerade aus dem Afghanistan-Einsatz zurück gekehrt sind. Der Abgeordnete zeigte sich beeindruckt von ihrer differenzierten Einschätzung der Lage. Ihrer Ansicht nach, ist der Afghanistaneinsatz richtig. Zum Erfolg sei aber unbedingt auch der Aufbau alternativer Einkommensquellen zum vorherrschenden Drogenhandel nötig.Sein Eindruck: Unsere Soldaten gehen in Afghanistan angemessen und abgewogen vor. "Danke für Ihren Einsatz für unser Land - und für unsere Demokratie! " waren die Worte, mit denen sich Peter Bleser für dieses Mal verabschiedete.