Peter Bleser besucht SINTEG-Projekt C/sells

5. Dezember 2018

iMSys, SMGW, SINTEG, C/sells, IIS ?? - Bis vor kurzem wusste ich auch noch nicht, was sich dahinter verbirgt. Es sind Bestandteile für die Energieversorgung in Deutschland von morgen und übermorgen.

Auf dem Stuttgarter Flughafen habe ich mich über das Demonstrationsprojekt C/sells (steht in etwa für Stromzellen/-verkaufen) informiert. Ich war begeistert von dem Gespräch mit Flughafen-Geschäftsführer Walter Schoefer, dem stellv. Projektleiter C/sells, Dr. Ole Langniß, dem Leiter der Demonstrationszelle Flughafen, Herrn Sieler und dem stellv. Leiter für Partizipationsarbeit, Christian Schneider.

C/sells ist Teil des Förderprogramms SINTEG "Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende" der Bundesregierung. In meiner Fraktion bin ich Berichterstatter für SINTEG, und ich halte es für sehr spannend, weil es zukunftsgewandt und lösungsorientiert ist. Es sollen skalierbare Musterlösungen für eine sichere, wirtschaftliche, umweltverträgliche und akzeptierte Energieversorgung mit hohen Anteilen fluktuierender Wind- und Sonnenenergie entwickelt werden. C/sells ist ein solches Projekt im Solarbogen Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen) mit einem Volumen von 84 Mio. Euro, 58 Projektpartnern, 35 Demonstrationszellen, 1 Mio. beteiligten Haushalten, 2000 steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und 800.000 Konsumenten/Produzenten.

Die Demonstrationszelle Flughafen Stuttgart ist in der Energieversorgung fast autonom Die Techniker nutzen alle Flexibilitäten von Blockheizkraftwerk, E-Mobilität, Solarzellen, Wärme- und Kälteanlagen. Vor allem die E-Mobilität hat noch enormes Potenzial, berichteten die Verantwortlichen. Ziel ist ein eigenes virtuelles Kraftwerk, das auch Strom weiterverkaufen kann.