Rheinböllen - Das Tor zum Hunsrück

Im östlichen Teil des Hunsrücks, am Fuße des Soonwaldes, 400-600 m. über N.N. liegt die Verbandsgemeinde Rheinböllen. Rheinböllen, gelegen an einer ehemaligen Römerstraße, die von Trier quer über die Hunsrückhöhen bis zum Rhein führte, ist heute Verwaltungssitz von 12 umliegenden Gemeinden: Argenthal, Benzweiler, Dichtelbach, Ellern, Erbach, Kisselbach, Liebshausen, Mörschbach, Rheinböllen, Riesweiler, Schnorbach und Steinbach. Ein Großteil der Fläche der Verbandsgemeinde liegt im Naturpark Soonwald-Nahe.

Das „Tor zum Hunsrück“, wie Rheinböllen volkstümlich auch genannt wird, liegt verkehrsgünstig an den Verbindungsstraßen von Rhein und Nahe. Von hier aus führt die wild-romantische Rheingoldstraße  durch die Weinberge zum Rhein und die malerische Guldenbach-Strecke zur Nahe. Für die von weit her anreisenden Gäste ist Rheinböllen problemlos über die A61 zu erreichen. Begünstigt durch die gute Verkehrsverbindung sind Gewerbe und Dienstleistungsbetriebe gut vertreten und bieten über 3.400 Beschäftigten Arbeit.

 

Charakteristisch für den herben Charme unserer Region ist jedoch der typische Kontrast zwischen Wiesen und Feldern der landwirtschaftlich genutzten Hochflächen und den bewaldeten Höhenrücken. Für aktive Freizeitgestaltung steht ein reiches Betätigungsfeld zur Verfügung. Baden in der Natur bietet der idyllisch gelegene Waldsee mit seinem Campingplatz bei Argenthal. Wer unabhängig von Jahreszeit und Wetter Badefreuden genießen möchte, kann dies im modernen Freizeitbad- und Erlebnisbad Rheinböllen tun. Auch Minigolfer, Tennisfans, Reiter oder Wintersportler werden sich in der Gemeinde wohl fühlen.

 

Ganzjährig hingegen kann der Besucher im Hochwildschutzpark Rheinböllen die hier beheimateten sowie die in den hiesigen Breitengraden so seltenen Tierarten wie Bär, Wolf, und Luchs in freier Natur beobachten. In herrlichen Laub- und Nadelwäldern erstrecken sich vom romantischen Waldsee aus die großen Wildwiesen, auf denen stolze Rothirsche mit ihren Rudeln stehen. Hier ziehen auch der urige Wisent und sogar der Bison noch ihre Fährten. Weite Rundwanderwege führten den Besucher durch das Gebiet der Luchse und Wölfe, über die Damwildwiesen, wo kein Zaun den Kontakt mit dem Wild einengt. Eine besondere Attraktion stellt das Jungbärengehege dar. Auf dem Waldsee tummelt sich Wasserwild aller Arten in großer Zahl. Der Tierpark ist sehr beliebt beim Nachwuchs, denn er bietet für sie Zwergziegen-, Fasanen-, und Hasengehege, sowie einen großen Spielplatz.

„Natur pur“ findet man auch auf ausgedehnten Wanderungen über liebevoll angelegte Wanderwege, die ihn sowohl bis in die Niederungen des Rheintales wie auch die Höhen des Soonwaldes führen. er die Mühen eines einstündigen Fußmarsches zum Aussichtsturm auf dem „Hochsteinchen“ (648m) nicht scheut, wird bei klarer Sicht mit einem imposanten Ausblick über den Hunsrück bis hin zu den Bergkuppen der Hocheifel und des Taunus belohnt.